Hmm, ist das hier so eine Art Tagebuch? Nee, eigentlich nicht, denn unseren Privatkram werden wir auch weiterhin für uns behalten. Aber ich möchte nach Lust und Laune über Ausflüge und Gegebenheiten aus unserem Alltag berichten, die sonst nicht so richtig in eine der anderen Kategorien passen. Die hier in Ich-Form schreibt, ist übrigens Eva, aber das hättet ihr beim Drüberlesen sicher selbst gemerkt... ;-)

Juni 2004
Ja, ich weiß - ich fange jedes Mal wieder damit, aber die Zeit rennt... ;-) Man ist so beschäftigt, aber wenn man eine kurze Zusammenfassung dessen schreiben will, was in den vergangenen Monaten passiert ist, dann fällt einem nichts ein. Dabei ist doch einiges in letzter Zeit passiert. In unserer Familie hat es unter den Älteren leider einige Krankheitsfälle gegeben, was uns natürlich nicht nur organisatorisch sehr beschäftigt, so dass einige andere Dinge in den Hintergrund traten. Ansonsten hatten wir uns für dieses Jahr vorgenommen eine neue Wohnung zu suchen und wir kommen unserem Ziel Stück für Stück näher, auch wenn mir das alles eigentlich viel zu lange dauert... ;-)  Aus diesem Grund hatten wir eigentlich auch auf unserem Balkon nicht viel neues anpflanzen wollen, aber nun sah er doch ein bisschen nackt aus. Ich habe die Gelegenheit genutzt und ein paar alte Samentüten ausgeleert und nun sieht unser Balkon in diesem Jahr entsprechend fröhlich bunt aus! 

Ende Mai war ich mal für eine Woche im Westerwald bei einem Yoga-Seminar, das mir sehr gut getan hat. Ich habe dort sehr viel Neues kennen gelernt und ich hoffe, dass die positiven Auswirkungen noch ein bisschen anhalten. Im Moment ist hier allerdings wieder der Alltag eingekehrt und unter anderem "Housesitting" angesagt, da erst die Schwiegereltern in Urlaub waren und nun meine Eltern dran sind. Wenn dann alle wieder da sind, fahren wir endlich weg. Es ist unser erster Urlaub in diesem Jahr und den haben wir dann auch nötig! Bis dahin wollen wir aber noch ein bisschen den Sommer Zuhause genießen, wenn er sich denn mal blicken lässt. Ehrlich gesagt sind wir aber gar nicht traurig über das wechselhafte Wetter, denn wir genießen so ein verregnetes Wochenende ab und zu ganz gerne... :-)


Februar 2004
Da ist nun schon wieder fast ein Sechstel des neuen Jahres vorbei - die Zeit rast im Moment... ;-)  Und obwohl wir im Moment jobmäßig wirklich sehr eingespannt sind, haben wir es in diesem Jahr geschafft, trotzdem immer mal wieder wegzugehen. U. a. haben wir in den letzten Wochen "Findet Nemo", "Tatsächlich Liebe" und "Last Samurai" im Kino gesehen. 

"Findet Nemo" fanden wir ganz nett, aber nicht ganz so überwältigend wie erwartet. Vielleicht hat man einfach schon zuvor zu viele Gags durch Vorschauen gekannt und dadurch gab es dann während des Films nicht mehr viele Überraschungen. Lustig war er aber trotzdem! :-)

"Tatsächlich Liebe" hat uns sehr gut gefallen - trotz der vielen unterschiedlichen Episoden war der Film richtig gut erzählt und hatte eine tolle Mischung aus Humor und Romantik. Besonders aufgefallen ist mir der britische Schauspieler Andrew Lincoln (er spielte den Freund, der sich in die Frau seines besten Freundes verliebte). Er hat bisher international noch nicht viel gemacht, aber ich hoffe, das ändert sich und man sieht ihn in Zukunft häufiger... ;-)  

Zuletzt waren wir mit den Schwiegereltern in "Last Samurai", der mir bis auf die etwas ausufernden Kampfszenen am Ende sehr gut gefallen hat. Bei den Szenen im japanischen Dorf und Kloster kam wieder richtig Sehnsucht nach Thailand auf! Ob wir wohl mal wieder nach Asien kommen?! 

Dieses Jahr ist unser Sommerurlaub allerdings schon fest verplant, denn wir werden wieder mal nach Spiekeroog fahren. Da uns unsere letzte Ferienwohnung so gut gefallen hat, wollten wir natürlich wieder dorthin. Unsere Vermieter wussten anfangs mit unserem Namen nicht viel anzufangen, erinnerte sich dann aber recht schnell wieder, dass wir das Paar sind, dass sich beim letzten Spiekeroog-Urlaub erst mal selbst ein großes Bücherpaket geschickt hat - Stimmt! :-)


Dezember 2003
Hmm, ich habe lange nichts mehr hier geschrieben und auch die ganze Homepage wurde ein paar Monate vernachlässigt. Aber eigentlich ist auch gar nicht so viel Besonderes passiert. Der Sommer war wie überall auch hier arg heiß, aber als es dann endlich etwas kühler wurde, haben wir gut zwei Wochen wunderschönen Urlaub am Achensee in Österreich verbracht. Auf diese Gegend sind wir mehr durch Zufall gekommen und es hat uns dort einfach super gefallen. Wir sind richtig viel gewandert und haben ansonsten die Seele baumeln lassen. Ich hoffe, ich komme an den nächsten freien Tagen einmal dazu, auch zu diesem Urlaub eine kleine Seite zu gestalten.

Im September fing dann mein Yoga-Kurs wieder an und ich hatte mich endlich dazu entschlossen, nach einigen Anfängerkursen mal zu den Fortgeschrittenen zu gehen. Anfangs hatte ich oft das Gefühl, das schaffst Du nie, das hältst Du nicht durch oder das traust Du Dich doch nicht und - oh Wunder - es ging doch. Ich habe meine Grenzen ein ganzes Stückchen weiter gesteckt und freue mich richtig darauf, wenn es im März (endlich) weitergeht. Vielleicht traue ich mir dann sogar mal den richtigen Kopfstand zu... ;-)

Ende November waren wir dann noch eine Woche im Hunsrück - genauer gesagt in Stromberg. Eigentlich wollten wir diesen Urlaub traditionell mit den Schwiegereltern verbringen, aber sie mussten leider aufgrund eines Krankheitsfalls Zuhause bleiben. Wir waren erst sehr enttäuscht, aber haben die eine Woche dann doch genossen, sind mal an die Mosel gefahren, haben die Burg Eltz besucht und waren in Mainz und Rüdesheim. Die verwinkelte Burg Eltz hat uns beiden sehr gut gefallen, auch wenn wir sie leider nur von außen ansehen konnten und die Lichtverhältnisse ein bisschen schwierig waren...

Nun stecken wir also schon wieder mitten in der Adventszeit und so langsam weihnachtet es auch bei uns. Einige viele Geschenke fehlen noch, ein paar Plätzchen wurden schon gebacken und ein bisschen Weihnachtsdeko ist hier auch schon zu finden. Am 23.12. haben wir beide unseren letzten Arbeitstag und dann freuen wir uns ein paar schöne ruhige Tage mit Familie und Freunden... :-)


Ende Mai 2003
Nicht weit von Langen entfernt - genauer gesagt zwischen Langen und Egelsbach - liegt das Jagdschloss Wolfsgarten. Das Grundstück ist normalerweise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, aber einmal im Jahr zur Rhododenron-Blüte kann man den Garten besichtigen. Nachdem ich nun schon über zwanzig Jahre in Langen lebe, aber noch nie dort war, war es dieses Jahr höchste Zeit... :-) Obwohl natürlich sehr viele Menschen dort waren, ist die Anlage so weitläufig, dass wir auf manchen Wegen doch ganz alleine waren - es war wunderschön! :-)
 
Ein kleiner See, über den eine alte Steinbrücke führt - dazu muss man sich noch lautes Froschquaken vorstellen... ;-)
 
Ein kleiner Teil des mit Rosen bewachsenen Hauses
 
Der Grund für unseren Besuch - die Rhododenronblüte...

April/Mai 2003
Dieses Jahr sind wir über den ersten Maifeiertag wieder für eine Woche weggefahren. Nach so vielen Nordseeurlauben wollten wir mal die Ostsee kennen lernen und so fuhren wir nach Wustrow ins dortige Dorint-Hotel.

Wustrow ist ein kleines Örtchen, das auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst liegt (grobe Richtung nördlich von Rostock). Auf der einen Seite ein Hafen zum Bodden, einem Binnensee, auf der anderen Seite der direkte Zugang zur Ostsee. Am ersten Abend war die See sehr ruhig, es war fast windstill und so hatte man gar nicht den Eindruck, wirklich am Meer zu sein - von den Nordseeinseln her waren wir ein viel raueres Klima gewöhnt, aber das sollte sich in den nächsten Tagen noch ändern... ;-)  Der Strand bei Wustrow ist recht schmal und mit vielen Steinen bedeckt. Wenn die Sonne scheint und die Steine vom Meerwasser benetzt sind, schillern sie in den verschiedensten Farben. Die Strandspaziergänger sah man meist in ziemlich gebückter Haltung über den Strand laufen - die Hände und Taschen bereits voller Schätze... ;-) Bis zum nächsten Örtchen Ahrenshoop, einer Künstlerkolonie, ist es nicht weit zu laufen, aber die Dünenlandschaft verändert sich bereits nach ein paar Metern zu einer Steilküste, wo Unmengen von Seeschwalben nisteten, um sich dann weiter in einen feinsandigen Muschelstrand zu verwandeln.

Auch das Landesinnere der Halbinsel ist von viel Natur geprägt und sehr sehenswert. Es gibt dort sogar einen sog. "Urwald", denn durch das relativ feuchte Klima gedeiht dort alles mögliche Grünzeug und Farne werden bis zu drei Meter hoch. Die Wälder sind von einigen Tümpeln durchzogen, in denen jetzt schon Liliensprosse zu erkennen waren - in ein paar sonnigen Wochen sieht es dort bestimmt ganz phantastisch urwaldig aus... Zu der Natur gehören natürlich auch viele Tiere und es war echt schön, mal wieder so
viele verschiedene Vögel und Schmetterlinge auf einmal zu sehen. Auf unserer Heimfahrt sah ich übrigens sogar noch einen Storch zum Abschied über unser Autodach hinwegfliegen... :-)

Immer waren wir natürlich nicht unterwegs, sondern haben uns auch ein bisschen im Hotel verwöhnen lassen: Ich hatte vorab ein Wellness-Programm mit vier Terminen gebucht, in denen ich so richtig schön von Kopf bis Füßen durchmassiert, gepeelt, bepackt und gecremt wurde. Daneben gab es noch ein
schönes Schwimmbad und eine Saunalandschaft, beides nicht riesig, aber mit allem, was man braucht - ich habe das alles total genossen!! Ach ja, einen Fitnessraum sucht man in dem Hotel vergeblich, man legt dort Wert auf "Inner Balance" und daher gibt es dort ein kleines Teehaus, das als Meditationsraum eingerichtet wurde. Zwei- bis dreimal täglich kann man dort dann an Chi-Gong, Yoga, Rückenschule, 5 Tibeter oder einer Teezeremonie teilnehmen.

Außerdem hat uns das Frühstücksbuffet ziemlich beeindruckt - ich glaube, da gab es neben einer Auswahl von 72 Sorten Tee nichts, was es nicht gab. Wir sind ja aus anderen netten Hotels schon ziemlich umfangreiche Frühstücks gewohnt, aber irgendwie war das noch einen Tick besser und liebevoller. Abends haben wir ein paar Mal im Hotel-Restaurant gegessen, was auch sehr nett war. Der italienische Hoteldirektor ließ es sich nicht nehmen und tauschte regelmäßig das Jackett gegen eine Kochschürze und bruzzelte eigenhändig die Nudelgerichte für die Kids... ;-)



So ging die eine Woche natürlich schnell vorbei - wir haben ein paar Mal einen kleinen Ausflug mit unserem Auto gemacht oder sind gelaufen oder waren einfach ein bisschen faul... Wie ihr seht, hat es uns sehr gut gefallen und wir können die Region für einen Urlaub nur empfehlen!!


März 2003
Mitte März waren wir für zwei Tage in München um das vorerst einzige Konzert der "Dixie Chicks" zu besuchen. Es war sooo ein toller Abend!! Wir waren schon recht früh am Ort des Konzertes und mit uns warteten schon einige andere Fans. Es dauerte noch eine ganze Weile, bis wir in den Saal durften und bis dahin hatte sich schon eine ganz ansehnliche Menschenmenge gebildet. Wir standen dann fast ganz vorne in der dritten und vierten Reihe mit einem tollen Blick auf die Bühne. Der Anfang des Konzerts erschien mir noch ein bisschen verhalten, aber nachdem die Mädels merkten, dass wir durchaus der englischen Sprache mächtig sind und die Musik richtig gut ankam, schienen sie weiter aufzutauen. Die Musik war spitze, die Stimmung richtig gut und wann sieht man schon so eine Größe der amerikanischen Countrymusik aus derartiger Nähe. Ich verwende den Ausdruck nicht oft, aber es war MEGAGEIL!! :-)